Realwirtschaft

Wie kann die Finanzwirtschaft dazu gebracht werden, Kapital dorthin zu leiten, wo es der Realwirtschaft tatsächlich produktiven und langfristig Nutzen bringt?

Neue Regeln für die Finanzmärkte könnten zum Beispiel dazu beitragen. Daran wurde bislang scheinbar nicht gedacht, denn die derzeitigen Regelungen verfolgen eher andere Ziele. Doch inzwischen gibt es immer mehr Vorschläge, wie eine Finanzindustrie aussehen müsste, damit sie wieder der Realwirtschaft dient. Zum Beispiel die EU-Initiative für “Long term investing” (langfristige Anlagen).

Es gibt viele Probleme, die durch Gesetze behoben werden könnten. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen beispielsweise brauchen mehr Kredite und langfristige Finanzierungsmöglichkeiten; Investitionen gehen durch eine sehr lange Reihe an Vermittlern, die eher an kurzfristigen Gewinnen interessiert sind; die Finanzmärkte generell haben kurzfristige Ziele; auch entstehen immer neue Anlagestrategien und -produkte, die nicht echte Investitionen sind, sondern Finanzwetten.

Für eine Finanzindustrie, die der Gesellschaft dient ” – das Motto von Finance Watch bedeutet auch, dass die Finanzmärkte wieder die Zwecke erfüllen sollen, für die sie ursprünglich gedacht waren. Das sollte der Kern jeder neuen Gesetzgebung sein, davon ist Finance Watch überzeugt. Um mehr über die gesellschaftliche Rolle von Finanzmärkten zu erfahren, lesen Sie den ersten Teil unseres Positionspapiers "Investieren, nicht spekulieren".

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