Banken

Banken sind zentraler Bestandteil unseres Finanzsystems, ohne sie würden unsere Volkswirtschaften nicht funktionieren. Wenn Sie genauer wissen wollen, wie Banken arbeiten und warum sie reformiert werden müssen, dann finden Sie auf dieser Seite jede Menge Erklärungen, die wir so einfach wie möglich gehalten haben. In den kommenden Monaten wird noch so einiges dazukommen - vergessen Sie also nicht, demnächst wieder vorbeizuschauen.

Gerade weil Banken so wichtig für das Wirtschaftssystem sind, spielen sie auch bei der Finanzkrise eine zentrale Rolle. Alle sind sich einig, dass unsere Banken und Bankengesetze eine Generalüberholung brauchen, wenn wir ein stabiles Finanzsystem und eine gesunde und produktive Wirtschaft haben wollen. Finance Watch hat klare Vorstellungen davon, was für die Gesellschaft getan werden muss, damit sie die Hoheit über ihre Banken zurückerhält.

Aktuelles

Unsere jüngste Veröffentlichung heißt "Separating fact and fiction" (auf Englisch), die einige irreführende Argumente entlarvt, die gegen das Trennbankensystem angeführt werden. In unserem aktuellen Policy Brief "Separating universal banks from too-big-to-fail banks (TBTF)" (auf Englisch) erklären wir die wesentlichen Unterschiede zwischen Universalbanken und Banken, die zu groß sind, um Pleite zu gehen (tbtf). In unserer Veröffentlichung "Too-big-to-fail in der EU" geben wir einen Überblick über die neuen Vorschriften (bereits verabschiedet oder noch zur Diskussion stehend), die auf EU-Ebene für den Bankensektor vorgesehen sind, um das Problem der Too-big-to-fail-Banken zu lösen.

Bereits 2013 hatten wir einen ausführlichen Bericht zum Trennbankensystem verfasst, der sich sowohl an Politiker als auch an andere Interessierte richtet.

Darüber hinaus haben wir einen längeren Bericht zur Bankenunion veröffentlicht, die unserer Meinung nach nicht funktionieren wird, wenn sie nicht mit tiefgreifenden Bankenstrukturreformen einhergeht. Hier finden Sie eine einseitige Zusammenfassung (auf Englisch).

In unserem multimedialen Themendossier "Die Finanzwelt verstehen #1 - Großbanken aufspalten?" geben wir Ihnen einen Überblick zu den Diskussionen rund um das Trennbankensystem und erklären Ihnen, weshalb wir bei Finance Watch dieses Thema so wichtig finden. Hinter all der Fachsimpelei ist die zentrale Frage ganz einfach: Sollten Großbanken aufgespalten werden?

Im Mai 2013 haben wir eine Anhörung im Deutschen Bundestag zur Umsetzung der europäischen Eigenkapitalvorschriften in Deutschland dazu genutzt, um eine Bilanz zu ziehen, inwieweit die Basel III-Empfehlungen im EU-Recht umgesetzt worden sind.

Zudem haben wir mehrere Internet-Seminare (auf Englisch) rund um die Themen Bankenreform, Investmentbanking und Universalbanken veranstaltet.

Und wir haben einen Cartoon veröffentlicht: Er zeigt das Ungleichgewicht und die Probleme, die dadurch entstanden sind, dass einige Banken zu groß zum Scheitern sind (Too big to fail #tbtf)

 Cartoon tbtf

Die “Dossiers”

Obwohl alle Bankenreformen miteinander eng miteinander verknüpft sind, finden sie sich in verschiedenen Gesetzesmaßnahmen wieder:

  • Sanierungs- und Abwicklungsplanung für Banken – damit soll es den nationalen Aufsichtsbehörden ermöglicht werden, besser mit drohenden Bankenpleiten umzugehen, ohne den Sparern und Zahlungssystemen Schaden zuzufügen.
  • Trennbankensystem – hier geht es darum, bestimmte Teile einer Bank abzutrennen, damit sie wie ganz normale Unternehmen scheitern können.
  • CRD4/CRR/Basel III – damit Banken nicht so schnell durch öffentliche Gelder gestützt werden müssen, wenn sie in Schieflage geraten, werden höhere Eigenkapitalanforderungen an Banken gestellt.
  • Bankenunion – sieht europaweite Mechanismen vor, damit Banken besser überwacht und abgewickelt werden können, ohne dabei die Wirtschaft in große Mitleidenschaft zu ziehen.

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