The Blog Financial reform for EU citizen

Aufruf: Machen Sie mit bei der Reformierung des EU-Bankensektors

Höchste Zeit, dass die Handelsaktivitäten von Banken nicht weiter von impliziten Staatsgarantien profitieren. Denn wir wollen keine neue Finanzkrise.
Helfen Sie mit!

Aktuell führt die Europäische Kommission eine Konsultation zu Strukturreformen im EU-Bankensektor durch. Die Ergebnisse werden mit darüber entscheiden, ob der entsprechende Reformvorschlag durchgreifend ist oder nicht.

Alle EU-Bürger und auch Organisationen können an der Konsultation teilnehmen, die noch bis zum 11. Juli läuft. Die EU-Kommission ist verpflichtet, dabei alle Einsendungen zu berücksichtigen.

Was Sie tun können?

Lesen Sie sich unsere Zusammenfassung durch und nehmen Sie sich etwas Zeit, um Ihre eigene Antwort an die EU-Kommission zu verfassen. Wir schlagen Ihnen einige Argumente vor, die Sie verwenden können.

Warum sollte ich mir dafür Zeit nehmen?

Als Bürger und Steuerzahler müssen wir gleich mehrfach dafür zahlen, wenn riesige Banken in Schwierigkeiten geraten: Ein erstes Mal sind es die Kosten für die Bankenrettung selbst, ein zweites Mal die negativen Folgen für die Wirtschaft. Wer weiß, wie die nächste Krise uns und unsere Gesellschaft treffen wird ?

Wenn jetzt nicht eine wirksame Bankenstrukturreform angegangen wird, dann sind wir vor der nächsten Bankenkrise nicht sicher. Zahlreiche Experten bestätigen, dass es für die Gesellschaft von großem Vorteil ist, wenn die Handelsaktivitäten der Banken von den übrigen abgetrennt werden. Jedoch tun die großen Banken alles dafür, dass es zu keiner durchgreifenden Reform kommt. Denn sie verzichten nur ungern auf die impliziten Finanzierungsvorteile, und wollen lieber weiter machen wie bisher.

Das Finanzwesen regiert mit seinen Regeln die Welt.

Lassen Sie uns diese Regeln ändern!

Update:

Wir danken allen, die sich an der Konsultation beteiligt haben! Die Europäische Kommission hat insgesamt 439 Beiträge von Bürgern erhalten, eine außergewöhnlich hohe Zahl. Die meisten davon heben jene Argumente hervor, die Finance Watch in seinem Beitrag aufgeführt hat.

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