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Leben auf der Kippe – Zigaretten als Währung in Kriegsgefangenenlagern

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Über den Autor

Fabien Hassan ist Analyst bei 2° Investing Initiative, einem Think-Tank mit Sitz in Paris. Fabien hat einen Universitätsabschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Ecole Normale Supérieure de la rue d’Ulm, in Paris gemacht. Er studierte außerdem an der Sciences-Po Paris, Princeton University, und die Freie Universität Berlin. Er schreibt auch einen eigenen Blog.

Man kann einen Ökonomen zwar einsperren, dennoch bleibt er Ökonom (gleiches gilt wohl für Ökonominnen). Selbst unter schlimmsten Bedingungen leben die Menschen weiter, betreiben Tauschhandel, formen Gemeinschaften und versuchen, all dies zu verstehen. Das ist die beruhigende Feststellung eines Aufsatzes, in dem die wirtschaftlichen Beziehungen in Kriegsgefangenenlagern und der Gebrauch von Zigaretten als Währung beschrieben werden. 70 Jahre nach Kriegsende bietet sich die Gelegenheit, diesen hervorragenden Beitrag zur Wirtschaftsliteratur wiederzuentdecken.

R.A. Radford wurde 1919 in Nottingham, England geboren. Als junger Mann besuchte er die Universität Cambridge, um Volkswirtschaft zu studieren. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste er zur britischen Armee einrücken und daher sein Studium unterbrechen. Drei Jahre später, 1942, wurde er von gegnerischen Soldaten in Libyen gefangen genommen. Anschließend blieb er bis Kriegsende in Gefangenschaft.

Während seines Aufenthaltes im Kriegsgefangenenlager beobachtete Radford seine Mitgefangenen beim Tausch von Waren und manchmal auch beim Anbieten von Dienstleistungen. Seine Beobachtungen trug er in einem Artikel mit dem Titel “The Economic Organization of a P.O.W. Camp” (Die wirtschaftliche Organisation eines Kriegsgefangenenlagers) zusammen, der im November 1945 veröffentlicht wurde. Im Detail analysierte Radford die Entwicklung und Organisation des Markts, den Gebrauch von Zigaretten als Währung, Preisschwankungen, die Einführung und das Scheitern von Papiergeld, die Preisfestsetzung durch die Lagerverwaltung und den Einfluss der öffentlichen Meinung auf die Wirtschaft.

Radford ging davon aus, dass „ das soziale Gefüge in einem Kriegsgefangenenlager in Bezug auf die Entwicklung von Ideen und Gruppenritualen mit dem der Außenwelt in großen Teilen übereinstimmt, berücksichtigt man die widrigen Umstände“. Menschen hören nicht auf zu leben, nur weil sie in Gefangenschaft sind. Trotz extremer Einschränkungen strebt der Mensch nach höchstmöglichem Komfort.

Für einen Ökonomen heißt das nichts anderes, als dass ihr Verhalten mithilfe gängiger Modelle analysiert werden kann. Gefangene handeln rational, um ihren persönlichen Nutzen und ihr Wohlergehen zu maximieren.

Die Lagerverwaltung gibt an jeden Gefangenen eine genau festgelegte Menge grundlegender Güter aus, darunter auch Zigaretten. Darum „sind Gefangene nicht auf die Kraft ihrer Arbeit angewiesen, weder um ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, noch um Luxusartikel zu erwerben. Vielmehr können sie durch ihre wirtschaftliche Tätigkeit, den Austausch von Waren und Dienstleitungen, ihren Lebensstandard erheblich steigern.“ Die Verbesserung des Lebensstandards durch den Handel lässt sich auf die Vielfalt der Geschmäcker zurückführen.

Diese Vielfalt führt unmittelbar zu Güteraustausch. „Angefangen beim gewöhnlichen Tauschhandel, wenn beispielsweise ein Nichtraucher seinem Raucherfreund die Zigaretten für eine Schokoladenration überlässt“. Der Tauschhandel erlaubt den Gefangenen einfache Handelsbeziehungen zu unterhalten.

Mit Zunahme des Handels kristallisierten sich innerhalb von ein bis zwei Wochen grobe Tauschwerte heraus.“ Bald wurde klar, dass diese Werte in allgemein anerkannte Rechnungseinheiten umgewandelt werden müssten. „Meist wurden Nahrungsmittel gegen Zigaretten oder gegen andere Nahrungsmittel getauscht, doch dann wurde der Status der Zigaretten von einer Konsumware zu einer Währung erhoben.“ Zigaretten wiesen alle Merkmale einer Währung auf. „Obwohl Zigaretten als Währung bestimmte Besonderheiten aufwiesen, erfüllten sie wie das Münzgeld alle grundlegenden Funktionen und wiesen außerdem ähnliche Charakteristika auf: Sie fungierten sowohl als Rechnungseinheit, Werteinheit als auch als Wertaufbewahrungsmittel und erwiesen sich als einheitlich, relativ langlebig und handlich.

Als die Kriegslage es zuließ, beschloss die Lagerverwaltung einen Laden zu öffnen. Der Laden war groß genug, um umfangreiche Zigarettenbestände zugänglich zu machen. Gefangene, denen vorübergehend die Zigaretten ausgegangen waren, konnten sich im Laden welche leihen. Das Darlehen war geboren. „Damit wurden Zigaretten offiziell zur Währung erhoben und der Markt war fast vollständig vereinheitlicht.

Wie jede Währung “waren auch Zigaretten Greshams Gesetz unterworfen. Einige Marken waren bei Rauchern beliebter als andere, für Zahlungszwecke jedoch blieb eine Zigarette eine Zigarette.“ Falls Geld von unterschiedlicher Qualität im Umlauf ist, wird laut Greshams Gesetz Geld besserer Qualität vom Geld schlechterer Qualität verdrängt. Im Lager wurden beliebte Marken zum Rauchen behalten. Die Billigmarken hingegen wurden lediglich zum Tauschen verwendet.

Diese Situation verschlimmerte sich noch, als die Gefangenen feststellten, dass gedrehte Zigaretten noch billiger waren. „Handgerollte Zigaretten war nicht einheitlich und darum taugten sie nicht mehr zur sicheren Preisangabe: Jede Zigarette wurde vorsichtig geprüft, bevor sie akzeptiert wurde, dünne wurden abgewiesen oder mussten durch Extras aufgewogen werden. Einige Zeit lang litten wir unter allen Unannehmlichkeiten einer Währungsabwertung.“ Durch die niedrige Qualität des Geldes kam es zu einer Inflation, die erst dann gestoppt wurde, als die Menschen wieder mit normalen Zigaretten zu handeln begannen. Leider verrät Radford nicht, wie es dazu kam.

Radfords Analyse der Zigarettenwährung verschaffte seinem Artikel einige Bekanntheit. Es ist ein faszinierendes Zeugnis davon, wie Gefangene versuchen, ihre einstige wirtschaftliche Umwelt zu rekonstruieren, um ihr Leben in Gefangenschaft zu verbessern.

Es gibt noch einen anderen Grund für die traurige Berühmtheit der Zigarettenwährung. Sie veranschaulicht die gängige Wirtschaftstheorie des Geldes nahezu in Perfektion. Der Mensch begann Waren zu tauschen. Dieser Tauschhandel stieß jedoch schnell an seine Grenzen, da er komplexer werdenden Marktstrukturen nicht mehr gerecht wurde. Also erfand der Mensch Geld. Kriegsgefangenenlager sind wie ein anthropologisches Experiment, das den Wahrheitsgehalt von Wirtschaftstheorien beweist. In Radfords eigenen Worten „liefert ein Kriegsgefangenenlager ein lebensechtes Beispiel eines einfachen Wirtschaftssystems, das als Alternative zur Robinson Crusoe-Wirtschaft benutzt werden kann, von dem in Schulbüchern gerne erzählt wird. In seiner Einfachheit vermag das Beispiel des Kriegsgefangenenlagers bestimmte Wirtschaftstheorien sowohl in amüsanter als auch in lehrreicher Art und Weise veranschaulichen.

Radford betrachtete das Experiment als eine Lehrstunde über die Menschheit. „Prinzipiell ist dies von soziologischer Bedeutung […]. Das besondere Interesse liegt in der universellen Gültigkeit und der Spontanität dieses wirtschaftlichen Treibens; es war nicht das Ergebnis bewusster Nachahmung, sondern eine Reaktion auf unmittelbare Bedürfnisse und Umstände.“ Letztlich beruht dies auf der Annahme, das Kriegsgefangenenlager stelle eine „brandneue Gesellschaft“ dar, an sich der Hypothesen über unsere eigene Gesellschaft prüfen und eventuell bestätigen lassen.

Dieser Ansatz berücksichtigt jedoch nicht, dass die Gefangenen bereits Teil unserer Gesellschaft waren. Als solche waren sie es gewohnt, in einer modernen Marktwirtschaft zu leben, und so lässt sich auch erklären, warum sie ihr voriges Leben zu rekonstruieren versuchten. Es beweist jedoch keineswegs, dass in der Menschheitsgeschichte Geld den Tauschhandel ablöste.

Diese Bindung zum Leben jenseits der Gefängnismauern wurde von Anthropologen auch in anderen Kontexten erforscht. Ein Beispiel aus Papua-Neuguinea zeigt, dass der Gebrauch von Zigaretten als Währung eine Distanz zwischen dem wirtschaftlichen Leben des Gefängnisses und dem Rest der Welt schafft. „Teil des Problems mit nationalen Währungen ist, dass sie möglicherweise die Erinnerung an Geschäfte außerhalb des Knasts [Gefängnisses] wachzurufen könnten oder auch an etwaige Schulden, die noch zurück gezahlt werden müssen (Schulgelder, Alimente [usw.]). Im Gegensatz dazu helfen Zigaretten den Insassen ihre Sorgen zu vergessen.” (Reed, 2007).

Radfords Versäumnis, die soziale Komponente des Geldes zu berücksichtigen, spiegelt sich auch in der grundsätzlichen wirtschaftstheoretischen Stoßrichtung seines Artikels wider. Der junge britische Ökonom ist ein hervorragendes Beispiel für das, was wir heute als ökonomisches Mainstream-Denken bezeichnen würden. Interessanterweise war dieser marktliberale Ansatz in den 1940er Jahren nicht vorherrschend. Radford zeichnet sich auch nicht durch seine Originalität aus, sondern durch seine Fähigkeit, grundlegende Annahmen der Wirtschaftstheorie anhand der Beschreibung seiner Mitgefangenen zu veranschaulichen.

Trotz festgelegter Rationen betrieben die Gefangenen einen freien Wettbewerb. „Es gab unternehmerische Dienstleistungen.“ Einige wurden reich, andere verloren alles.

Zudem gab es Monopole. „Einer der Männer nutzte seine Urdu*-Kenntnisse, um Sikhs** Fleisch abzukaufen und im Gegenzug Butter und Marmelade an sie zu verkaufen: Erst als seine Geschäfte bekannt wurden und andere es ihm gleich taten, näherten sich die Preise im indischen Flügel den allgemeinen an.

Monopole wurden im Lager mit Argwohn betrachtet. „Insbesondere Mittelsmänner mit Monopolstellung waren unbeliebt, wie z.B. der Mann, der mit dem Versorgungswagenfahrer im Kontakt stand, oder derjenige, der seine Urdu-Kenntnisse nutzte.“ Laut gängiger Wirtschaftslehre würden Monopole jedoch nie lange Bestand haben. Früher oder später verstünden die Soldaten die Tricks der anderen und würden Wege finden, sich mit den vegetarischen indischen Gefangenen zu verständigen. Der freie Markt gewinnt immer.

Radford zufolge taten sich die Gefangenen schwer damit, den freien Markt zu anzunehmen. Zwei Faktoren wirkten sich negativ auf das materielle Wohlergehen aus, da sie zu Preisverzerrungen führten: staatliche Eingriffe und die Meinungsbildung.

Staatliche Eingriffe gewannen gegen Kriegsende an Bedeutung. Die Bedingungen verbesserten sich langsam. Sogar eine Art Unterhaltungsprogramm wurde möglich. Die Lagerverwaltung eröffnete einen Laden und ein Restaurant. Sie versuchte Preise festzulegen und Papiergeld, sogenanntes BMk., einzuführen. Das ging eine Zeit lang gut, solange es zu keiner Krisensituation kam.

Zu solchen extern bedingten Wirtschaftseinbrüchen kann es in Kriegsgefangenenlagern durch Bombardierung, Entscheidungsschlachten und Unterbrechungen der Versorgungskette kommen. Planwirtschaft war nie in der Lage, sich solchen Entwicklungen anzupassen. Wenn „sich das Preisgefüge änderte, waren die vorgegebenen Preise zu starr.“ Das Restaurant versagte darin, sich den Marktentwicklungen anzupassen, und ging folglich Pleite. Bald darauf „kam es zur Flucht von der BMk., die sich fortan nicht mehr gegen Zigaretten oder beliebte Lebensmittel tauschen ließ. Die Zigarette gewann wieder die Oberhand.

Der Zugewinn durch das Restaurant war eine Illusion. Es war abhängig von einem bestimmten Zustand der Welt. Ethische Gesichtspunkte spielten ebenfalls eine Rolle. „Die Preise fluktuierten abhängig vom Zigarettennachschub und hielten sich nicht an ethische Prinzipien.“ Radford glaubt nicht an eine Moral des Markts.

Beispielsweise „wurde während Mangelperioden stets lang und breit diskutiert‚ ob Nichtraucher Zigarettenrationen erhalten sollten?“. Wenn es nach Radford ginge, hatte die Lagerverwaltung sich nicht um individuelle Vorzüge zu kümmern. Sie sollte einfach weiterhin jedem Gefangenen dieselbe Ration gewähren und sie je nach Geschmack und Präferenz handeln lassen. So schienen die festgesetzten Ladenpreise zwar anfangs gerechtfertigt, „schließlich wendete sich die öffentliche Meinung jedoch gegen die Vorgaben und die Lagerverwaltung gab den Kampf auf, sie auf Teufel komm raus durchsetzen zu wollen.

Letzten Endes “wurde die öffentliche Meinung stets von der harten Wirklichkeit des Marktes überstimmt.“ Warum funktionierte der freie Markt so vorzüglich in Kriegsgefangenenlagern? Radford erklärt, wie sehr sich das Lager und „die Robinson-Crusoe-Wirtschaft“ ähnelten. Einfache mathematische Modelle werden hergenommen, bei denen die wirtschaftlichen Akteure von äußeren Einflüssen isoliert sind, ganz so wie Robinson auf seiner Insel. Im Lager haben alle Gefangenen dieselben Rationen und ähnliche Bedürfnisse. Es gibt ein begrenztes Warenangebot. Es gibt keine Ungleichheit zwischen den Generationen, keine Fremdeinwirkung und wenig Spielraum für die Kräfte des Markts. Anders gesagt beweisen Kriegsgefangenenlager, dass Robinson-Crusoe-Modelle tatsächlich anwendbar sind, solange die zugrundeliegenden Hypothesen passen. Sie beweisen jedoch nicht, dass der freie Markt in komplexeren Gesellschaften und Umwelten wie der unsrigen tatsächlich immer funktioniert.

Bei der Lektüre des Aufsatzes kann der Leser leicht vergessen, dass Radford über ein Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg schrieb. Dort ging es bei den öffentlichen Debatten um Fragen von Leben und Tod und um die Solidarität unter Mitgefangenen. Darüber verliert Radford in seinem Aufsatz kein Wort. Seine Arbeit ist würdevoll und bescheiden. Dadurch erhält man den Eindruck, dass selbst in schwierigen Zeiten der freie Markt das beste Weg zu mehr Wohlstand ist. Natürlich gibt es Menschen, die dem widersprechen. Jedoch wurde diese Botschaft selten so eindringlich dargestellt.

Der Aufsatz endet mit der Befreiung der Lager und führt dem Leser damit die Realität des Krieges abrupt wieder vor Augen. Radford schließt mit einem kryptischen Satz, dessen Interpretation jedem selbst überlassen sein soll. „Am 12. April begann mit dem Eintreffen von Teilen der 30. US-Infanteriedivision gleichsam ein Zeitalter des Überflusses. Damit konnte die Hypothese bestätigt werden, dass mit unbegrenzten Mitteln ein Wirtschaftssystem und seine Aktivitäten überflüssig werden, da jegliche Wünsche mühelos befriedigt werden können.

Nach Kriegsende kehrte Radford nach Cambridge zurück, wo er seinen Bachelor in Wirtschaftslehre abschloss. Danach zog er nach Washington, um für den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu arbeiten. Er starb am 7. November 2006. “The Economic Organization of a P.O.W. Camp” (Die Wirtschaftsordnung in einem Kriegsgefangenenlager) wurde von der Financial Times 2012 als ‚außergewöhnliche Literatur’ gewürdigt. Es wird als Symbol des Widerstands überdauern und als einfühlsamer Versuch, die grundlegenden wirtschaftlichen Beweggründe des Menschen zu verstehen.

Fabien Hassan

Dieser Artikel schließt unsere Serie über Geld ab.

Weiterführende Literatur

*Urdu: Urdu kann wie auch das Hindi als literarische Variante des Hindustani bezeichnet werden, der lingua franca des nördlichen Subkontinents. Seit 1947 ist Urdu die Staatssprache Pakistans; die Mehrzahl der Urdu-Muttersprachler lebt aber in Indien. Geschrieben wird Urdu in der Nastaliq, einer persischen Variante der arabischen Schrift. (Quelle: Südasien-Institut, Universität Heidelberg)

**Sikh: Als Sikh bezeichnet man einen Anhänger der Sikh-Religion, die im 15. Jahrhundert als monotheistische Religion in Punjab, Nord-Indien, entstanden ist. (Source: Wikipedia).

  • Radford, R. A. (1945). The Economic Organisation of a POW Camp. Economica, 189-201.
  • Berg, M. (2013). “Was ‘Cigarette-Money’ in World War II POW Camps a Case of Commodity Money Origination?”, New Economic Perspectives. Online abrufbar unter folgenden Link (auf Englisch).
  • Harford, T. (2012). “Rules of trading in a POW camp”, Financial Times, May 12, 2012. Online abrufbar unter folgenden Link (auf Englisch).
  • Reed, A. (2007). “‘Smuk is King’. The action of cigarettes in a Papua New Guinea prison”. In: Henare, A., Holbraad, M., & Wastell, S. (Eds.). Thinking through things: theorising artefacts ethnographically. Routledge, pp 32-46.
  • Washington Post (2006). “Obituaries. Richard A. Radford, IMF Economist“, November 14, 2006. Online abrufbar unter folgenden Link (auf Englisch).
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